Die Küchen-Faustregel in Österreich rechnet pro Laufmeter Front (= sichtbare Hängeschrank-Front): 2026er-Preise inkl. Geräte und Montage (Standard-Klasse): Einsteiger (IKEA, Nobilia Basic, kika compact) 1.200–1.800 €/m, Mittelklasse (Nolte, Häcker, Schmidt) 2.000–3.000 €/m, Premium (Bulthaup, Leicht, Poggenpohl) 4.000–8.000 €/m. Konkrete Beispiele: 3-m-Küchenzeile 6.000–14.000 €, 6-m-L-Form 12.000–25.000 €, Insel-Küche mit 8 m 18.000–35.000 €. Anteile typisch: 35 % Möbel-Korpus + Fronten, 30 % Geräte (Backofen, Kochfeld, Spüler, Kühlschrank), 15 % Arbeitsplatte (Naturstein, Quarz, Kompakt), 10 % Spüle + Armatur, 10 % Montage + Anlieferung. Verhandlungs-Hebel: Küchenstudios kalkulieren mit 35–55 % Marge — Bei einem 18k-Angebot sind 3.500–5.000 € Rabatt regelmäßig drin durch (1) Geräte-Marke wechseln (Bosch statt Miele = -2.000 €), (2) Restposten/Ausstellungsstücke (–25 %), (3) Q1-Saison kaufen (–10–15 %). NIE: Direkt am 1. Termin kaufen.
Warum ist das wichtig? Küchenpreis Faustregel kann in Handwerkerangeboten versteckt sein und die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Ein klares Verständnis hilft dir, Angebote zu vergleichen und zu verhandeln.Angebot prüfen lassen →
Praxisbeispiel:
Materialaufschlag bei Handwerkern: Typischerweise 25–35% auf den Einkaufspreis. Bei einem Materialwert von 5.000 € bedeutet das einen Aufschlag von 1.250–1.750 €.