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Baunebenkosten(Nebenkosten Bau, Bauzusatzkosten)

Baunebenkosten = alle Kosten neben der reinen Bauleistung — Gebühren, Anschlüsse, Versicherung, Bauwasser. Typisch 12–18 % der Bausumme.

Baunebenkosten sind alle Ausgaben rund um die reine Bauleistung: Baugenehmigung (300–2.000 €), Anschlussgebühren Wasser/Strom/Kanal (3.000–12.000 € je Sparte), Vermessung (1.500–4.000 €), Bodengutachten (1.500–3.500 €), Bau-Versicherung (0,2–0,5 % der Bausumme), Bauwasser/Baustrom (200–800 €/Monat), Bauschuttentsorgung (50–120 €/m³), Notar/Gebühren bei Grundkauf (3–5 % des Kaufpreises). Faustregel: Baunebenkosten Neubau 12–18 % der reinen Baukosten, bei Sanierung 5–10 %. Bei der Angebotsprüfung kritisch: was steht im Handwerker-Angebot drin, was kommt extra? Häufig nicht inkludiert: Bauschuttentsorgung (300–1.500 €), Wasser-/Strom-Anschluss vor Ort (200–600 €), Endreinigung (300–800 €). Tipp: Vor Auftragsvergabe Komplettliste der Nebenkosten erstellen, Reserve von 5 % einplanen.

Warum ist das wichtig? Baunebenkosten kann in Handwerkerangeboten versteckt sein und die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Ein klares Verständnis hilft dir, Angebote zu vergleichen und zu verhandeln.Angebot prüfen lassen →

Praxisbeispiel:

Materialaufschlag bei Handwerkern: Typischerweise 25–35% auf den Einkaufspreis. Bei einem Materialwert von 5.000 € bedeutet das einen Aufschlag von 1.250–1.750 €.

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