Der U-Wert (früher k-Wert) misst, wie viel Wärme pro m² und Kelvin Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht — Einheit W/(m²K), niedriger ist besser. Subtypen bei Fenstern: Ug (Glas allein), Uf (Rahmen), Uw (gesamtes Fenster). Heutige Standards: Top-Fenster 3-fach-Verglasung Uw 0,8–1,0 (Passivhaus-Niveau), gute Standardware Uw 1,1–1,3, Altbau-Sanierungsschwelle Uw >2,0. Wand-U-Werte: Vollwärmeschutz-Standard 0,2–0,3, alter Hochlochziegel 1,2–1,8. Praxis: bei Fenstertausch nicht nur Uw, sondern auch g-Wert (Energiedurchlassgrad, je höher desto mehr Solar-Gewinn) und Schalldämmung beachten. Förderungs-Schwelle: viele Bundesländer fordern Uw ≤0,95 für Tausch-Förderung. Bei Angebotsvergleich IMMER Uw-Wert nennen lassen — manche Billig-Anbieter installieren 1,4er-Fenster mit „energieeffizient" Marketing.
Warum ist das wichtig? Bei PV-Angeboten ist u-wert ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Ein falsch dimensioniertes System kann die Amortisationszeit deutlich verlängern.Mehr zu PV-Anlagen →