Beim Mieterstrom-Modell installiert der Hauseigentümer PV auf dem Dach eines Mehrparteienhauses; der Solarstrom wird direkt im Haus an die Mieter zum vergünstigten Preis verkauft (typisch 18–22 ct/kWh netto vs Marktpreis 25–32 ct). Rechtsgrundlage in Österreich: Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) seit 2022, "Erneuerbare-Energiegemeinschaft" (EEG) oder "Bürgerenergiegemeinschaft" (BEG). Investitionsrechnung Beispiel: 20-Parteien-Haus mit 30 kWp-Anlage = 45.000 € Invest, jährliche Stromproduktion 30.000 kWh, davon 70 % im Haus verbraucht (21.000 kWh × 20 ct = 4.200 €/J Einnahmen), Amortisation 9–12 Jahre. Komplex: Zählerstruktur, Abrechnung, Steuer (bei Hauseigentümer als Gewerblich klassifiziert), aber wachsender Trend. EVN, Wien Energie und einige Stadtwerke bieten Komplettpakete „PV als Service".
Warum ist das wichtig? Bei PV-Angeboten ist mieterstrom ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Ein falsch dimensioniertes System kann die Amortisationszeit deutlich verlängern.Mehr zu PV-Anlagen →